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Artikel vom 07.07.2016

Der moderne Mensch und seine Zukunft – die Akademie der Ruhr-Universität veranstaltete Zertifikatsverleihung mit hochkarätigen Rednern

Eine besondere Zertifikatsverleihung erlebten am Freitag, den 7. Juli die Absolventen des „Trainee-Programms für Nachwuchsführungskräfte in klein- und mittelständischen Unternehmen“ und Gäste der Akademie der Ruhr-Universität im Exzenterhaus Bochum. Im Rahmen der Veranstaltung referierten hochkarätige Redner zum Thema „Der moderne Mensch und seine Zukunft“ und stellten die Folgen der digitalen Transformation für unsere Gesellschaft in den Mittelpunkt ihrer Ausführungen. Damit spannten die den Bogen zur Präsentation der Abschlussarbeit der Trainees, die sich ebenfalls mit der Rolle des Menschen in der sich verändernden Arbeitswelt beschäftigten. Zu den 60 geladenen Gästen gehörten unter anderem die Unternehmen der Lehrgangsteilnehmer, wie die VIACTIV Krankenkasse, das Bochum Marketing sowie die Stadtwerke Herne.

Den Anfang machte Prof. Dr. Wolff Schmiegel, Past-Präsident der Deutschen Krebsgesellschaft, der einen regelrechten „Krebs-Tsunami“ auf die Menschheit zurollen sieht, denn die Zahlen der Krebserkrankungen steigen jährlich. Durch den technischen Fortschritt in der Medizin, insbesondere durch die Digitalisierung, sind die Chancen auf Heilung aber noch nie so gut gewesen wie heute. Wie Angestellte und auch Unternehmen trotz des harten beruflichen und wirtschaftlichen Konkurrenzkampfes menschlich bleiben und soziale Verantwortung übernehmen können, zeigten im Anschluss Udo-Volkmar Reschke, Präsident der Neuen Philanthropischen Gesellschaft, und Waltraud Reindl, Studienleiterin der Akademie der Ruhr-Universität, und stellten die Arbeit der Neuen Philanthropischen Gesellschaft vor.

Auch in der Arbeitswelt hat die digitale Transformation zu zahlreichen Veränderungen geführt, wie z. B. in der Wissensvermittlung durch eine stärkere Vernetzung. Diese These vertrat Dennis Morgenstern in seinem Vortrag „Digitale Transformation – Höhenflug oder Untergang?“. Wie wichtig eine strukturierte Wissensvermittlung für Unternehmen ist, deren Mitarbeiter in den kommenden Jahren aus Altersgründen ihren Arbeitsplatz verlassen werden, und wie dies durch moderne Medien umgesetzt werden kann, stellten abschließend die Trainees in ihrer Abschlussarbeit vor.

Gerade für die Trainees, die die Führungskräfte von morgen sind, ist es wichtig zu sehen, dass sie mit einem Rüstzeug aus fachlichen und sozialen Kompetenzen, die sie während des Lehrgangs erhalten haben, die digitale Transformation für sich und ihre Unternehmen nutzen können“, erklärt Waltraud Reindl die Auswahl des Themas für diese Veranstaltung. Der Erfolg gibt uns recht“, sagt Armin Schulz, Geschäftsführer der Akademie der Ruhr-Universität. „Die Nachfrage von Unternehmen aus Bochum und Umgebung nach unserem Trainee-Programm ist so groß, dass wir im Herbst zum dritten Mal mit dem Lehrgang starten werden.“

 

Artikel vom 13.04.2016

Fit für die Zukunft: Fünf neue Vertriebsingenieure VDI. Die Akademie der Ruhr-Universität gratuliert.

Am Freitag, den 8. April, fand der erste Prüfungsworkshop des Zertifikatkurses Vertriebsingenieur VDI im Jahr 2016 statt. Die Präsentationen der Ergebnisse überzeugten die Prüfer: Alle Teilnehmer konnten stolz ihr Zertifikat über die erfolgreiche Teilnahme in den Händen halten konnten. Sie dürfen sich nun offiziell „Vertriebsingenieur VDI“ nennen.

In der den Workshop abschließenden Prüfung überzeugten die Absolventen mit ihrem im Kursverlauf erworbenen Know-how: In der Bearbeitung zweier konkreter Fallstudien war vom Wissen über Angebotsbearbeitung bis hin zu praktischen Verkaufstechniken alles gefragt. Mit dem gewonnen Vertriebswissen stehen den Ingenieuren nun alle Türen offen, ist sich Waltraud Reindl, Programmmanagerin Vertriebsingenieur VDI, sicher: „Die Kombination von ingenieurwissenschaftlichen Wissen und Kenntnissen im Vertrieb ist bei Unternehmen immer stärker gefragt. Die starke Marke VDI verleiht der hohen Qualifikation darüber hinaus besonderen Nachdruck“.

Die nächsten Vertriebsingenieure VDI stehen schon in den Startlöchern: Am 16. September 2016 findet der nächste Prüfungsworkshop statt.

Mehr zum VDI-Vertriebsingenieur-Zertifikatkurs

 

Artikel vom 16.03.2016

Knigge reloaded – Die Akademie der Ruhr-Universität Bochum veranstaltet Knigge-Quiz für Trainees

„Benimm ist in“ dies zeigte sich vergangenen Freitag beim Knigge-Quiz der Akademie der Ruhr-Universität Bochum, veranstaltet auf dem Universitätsgelände. 15 junge Berufseinsteiger waren im Rahmen ihres Traineeprogramms der Einladung des Bildungsinstituts gefolgt, um am Quiz der Knigge-Expertin Sabine Napieralla teilzunehmen.

Von den größten Fauxpas bei der Begrüßung über unangemessene Small-Talk-Themen bis hin zum korrekten Business-Dresscode – Sabine Napieralla stellte den Trainees mehrere Antwortmöglichkeiten zur Auswahl. Das Ergebnis war für Manchen überraschend, aber in jedem Fall lehrreich. „Unternehmen erwarten heute von Berufseinsteigern nicht nur fachliche Kompetenzen, sondern ebenso einwandfreies Auftreten im Umgang mit Kunden und Kollegen. Das Knigge-Quiz ist für uns das ideale Format ihnen spannend und spielend Wissen über gute Etikette zu vermitteln“, erklärt Armin Schulz, Geschäftsführer der Ruhr-Akademie Bochum, die Intention für diese Veranstaltung.

Ob die Teilnehmer nun ihrem Chef in der Sauna begegnen oder die Vorgesetzte einen Kommentar zu ihrer neuen, aber grauenhaften Frisur erbittet – die Trainees haben erfahren, wie sie souverän mit einer solchen Situation umgehen und gutes Benehmen zeigen.

Waltraud Reindl, Studienleiterin der Ruhr-Akademie: „Die rege Teilnahme unserer Trainees hat uns gezeigt, wie wichtig gute Etikette auch für die junge Generation ist, so dass wir das Knigge-Quiz als Veranstaltungsformat in jedem Fall fortführen werden.“

 

Artikel vom 18.01.2016(v.l.n.r.) Alexander Zimmer und Armin Schulz

Zwei Führungsstile, ein Ziel: Erfolg

Die Akademie der Ruhr-Universität startet mit einem Kaminabend ins neue Jahr

Am Donnerstag, den 07.01.2016, lud die Akademie der Ruhr-Universität zum Kaminabend mit dem Thema „Führung auf dem Punkt gebracht“ ein. Der Einladung zum ersten Kaminabend im neuen Jahr folgten rund 40 Personen, die von den Referenten Armin Schulz, Geschäftsführer der Akademie der Ruhr-Universität gGmbH, und Alexander Zimmer, Einsatzleiter der Feuerwehr in Hagen, zwei verschiedene Führungsstile präsentiert bekamen.  

Armin Schulz und Alexander Zimmer eint das Ziel: Die erfolgreiche Arbeit ihres Teams fördern und sicherstellen. Unterschiede zeigen sich jedoch im Führungsstil. Während Schulz in dem ersten Vortrag deutlich macht, dass er für die Führung seines Teams den kooperativen Führungsstil bevorzugt, zeigt Zimmer im darauf folgenden Vortrag, dass bei Feuerwehreinsätzen ein autoritärer Führungsstil das Mittel der Wahl ist.

Deutlich wird in den Vorträgen beider Redner, dass die jeweiligen Führungsstile Vor- und Nachteile mit sich bringen. Während durch den kooperativen Führungsstil die Motivation und Selbstständigkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gefördert wird, weist Armin Schulz gleichzeitig darauf hin, dass Entscheidungsprozesse verlangsam werden. Die  hohe Entscheidungsgeschwindigkeit ist wiederum der größte Vorteil des autoritären Führungsstils, der deshalb von Alexander Zimmer eingesetzt wird, „wenn es brennt“. Anderseits besteht die Gefahr der Demotivation von Mitarbeitern bei einem anhaltend autoritären Führungsstil.

In dem Austausch der beiden Referenten zeigt sich, dass beide Führungsstile aber keineswegs absolut zu verstehen sind. Vielmehr werden in der Praxis häufig Mischformen angewandt. In der anschließenden Diskussion und dem Erfahrungsaustausch der Besucherinnen und Besucher wird diese Praxisbeobachtung nochmals unterstrichen, sodass im alltäglichen Handeln der situative Führungsstil häufig anzutreffen ist. Denn schlussendlich ist der richtige Führungsstil von der jeweiligen Situation abhängig: In einem Weiterbildungsunternehmen wie auch bei der Feuerwehr.

Im Anschluss an die Vorträge und Diskussion blieb noch Zeit für vertiefende Gespräche in lockerer Atmosphäre. Waltraud Reindl, Organisatorin der Veranstaltung und Studienleiterin an der Akademie der Ruhr-Universität Bochum, resümiert folglich auch: „Wir haben uns sehr über das große Interesse gefreut und den regen Austausch der Besucherinnen und Besucher untereinander“.

 

 

Artikel vom 21.12.2015

Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr!

Das Team der Akademie der Ruhr-Universität wünscht Ihnen frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr 2016!

 

Artikel vom 01.12.2015

Ohne Führung kein Erfolg

Der „Kaminabend“ der Akademie der Ruhr-Universität Bochum geht in die nächste Runde

Professionelle Führung ist Managementaufgabe und eine wichtige Kernkompetenz aller Führungskräfte. Doch welcher Stil ist der Richtige? Zwischen autoritär und demokratisch gibt es zahlreiche Facetten unterschiedlichster Führungsstile.

Die Akademie der Ruhr-Universität Bochum stellt während ihres nächsten Kaminabends am 07.01.2016 die beiden gegensätzlichsten Führungsstile – autoritär und demokratisch – gegenüber und lässt Vertreter beider Führungsstile zu Wort kommen.

Den Anfang macht Alexander Zimmer, Einsatzleiter der Feuerwehr in Hagen, und zeigt in seinem Vortrag „20 Sekunden für die richtige Entscheidung!?!“ auf, wie wichtig der autoritäre Führungsstil in seinem Berufsalltag ist. Denn er trägt als Führungskraft die Verantwortung für den Ablauf des gesamten Feuerwehreinsatzes und damit für alle Einsatzkräfte. Die Einhaltung der Befehlsstruktur hat hier oberste Priorität. Zimmers These: „Was zählt ist nicht die Richtigkeit der Theorie, sondern der Erfolg des Handelns. Führung ist nicht Kunst, nicht Wissenschaft, sondern Praxis“.

Aus seiner eigenen Militärzeit ist Armin Schulz, Leiter der Akademie der Ruhr-Universität Bochum, der autoritäre Führungsstil wohl bekannt. Doch als Akademieleiter hat er sich für einen anderen, kooperativen Ansatz entschieden, den er in seinem Vortrag „Gemeinsam stark“ veranschaulicht. Seine These: „Aufgabe einer guten Führungskraft ist es dafür zu sorgen, dass alle an einem Strang ziehen, um schnellstmöglich gute Ergebnisse zu erzielen“.

Der Beginn der Veranstaltung ist um 19 Uhr im Hardys. Im Anschluss an die Vorträge findet eine Diskussionsrunde statt. Alle Interessenten sind herzlich zu der kostenlosen Veranstaltung eingeladen. Eine vorherige Anmeldung bei Waltraud Reindl (waltraud.reindl@akademie.rub.de) ist erforderlich.

 

Artikel vom 06.11.2015

4. Konferenz Systemdesign

Konfliktfestigkeit in Unternehmen und Organisationen

 

Der Begriff Mediation hat es in den letzten Jahren auch in Deutschland bis in die Chefetagen der Organisationen geschafft; in vielen Personalabteilungen finden sich inzwischen ausgebildete MediatorInnen, nicht zuletzt auch dank des Zertifikatskurses “Mediation und Konfliktmanagement” an der Akademie der Ruhr-Universität in Bochum. Im nächsten Jahr startet bereits der 15. Durchlauf dieses weiterbildenden Studiums. Das Konzept des Systemdesigns geht einen Schritt weiter, um Konflikte präventiv und ganzheitlicher, in einem im Unternehmen verankerten Konfliktmanagementsystem, bearbeiten zu können. Die Gesellschaft für Systemdesign passt diese auf dem amerikanischen Markt schon sehr bekannte Methode für den europäischen Markt an und hat es sich zur Aufgabe gemacht, sie hier zu implementieren.

Im Rahmen der 4. Konferenz für Systemdesign, die am 6.11. an der Ruhr-Universität Bochum stattfand, tauschten sich Mediatorinnen und Mediatoren über diese Verbindung von Mediation und Organisationsentwicklung intensiv aus. Viele ehemalige Teilnehmer waren gekommen und nutzten die Pausen, um ihr Wiedersehen zu feiern und die Vorträge und Workshops des Programms zu diskutieren.

Den Anfang machte Prof. Dr. Friedrich Glasl, der grundlegende Modelle wie z.B. die Stufen der Konflikteskalation oder die wichtige Unterscheidung in heißen und kalten Konflikt entwickelt hat. Eben des Themas der Implementierung von Mediation in Unternehmensentwicklung nahm sich Professor Glasl an und sorgte für einen spannenden Auftakt in den Tag.

Christoph Besemer, vor allem bekannt durch sein Grundlagenwerk “Vermittlung in Konflikten”, ließ die Zuhörer an seinen Überlegungen teilhaben, inwieweit die Mediation in der Politik angekommen ist.

Kurt Faller, der Studienleiter der Mediationsausbildung in Bochum, hatte seinem geplanten Vortrag zu Konfliktfestigkeit ein sehr aktuelles Thema vorgezogen: Gut Zusammenleben - wie kann das Zusammenleben mit Flüchtlingen gut gestaltet werden, wie kann man Konflikte möglichst früh erkennen und Formen der konstruktiven Bearbeitung entwickeln?

Die Akademie der Ruhr-Universität Bochum und die MEDIUS GmbH haben sich mit der Arbeitsgruppe Konfliktfestigkeit entschlossen, dieses Thema in einem Mediations-Netzwerk anzugehen und zu bearbeiten. Daher laden wir alle Interessenten sehr herzlich zum Treffen am 11.12. anlässlich der Gründung des Netzwerkes ein, mit dem Ziel, unsere Kompetenzen für die Gestaltung eines guten Zusammenlebens zu diskutieren und Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln. Mehr Informationen finden Sie hier.

Gerhard Führer und Wilhelm Brandner von der MEDIUS GmbH aus Linz stellten ihre entwickelte Software, den Konfliktnavigator, zur Prävention und Bearbeitung von Konflikten in Organisationen vor. Mithilfe eines installierten Programms kann so jeder Nutzer herausfinden, welche Möglichkeiten sie oder er hat, um das akute Problem zu bearbeiten. Hierbei wird dem Betroffenen geholfen, zu reflektieren und sich ausgiebig mit seiner Lage zu befassen. Bernd Fechler von der inmedio in Frankfurt ging in seinem gut besuchten Workshop der Frage nach, wie Veränderungsprozesse in Organisationen konfliktfest gestaltet werden können.

 

 

Den Abschluss des inhaltlichen Programms bildete Prof. Dr. Knobloch aus Paderborn mit seinem Vortrag zur Bedeutung des Konfliktmanagements für das Risiko- und Compliance-management.

Die MEDIUS GmbH hatte anlässlich des 70. Geburtstags von Kurt Faller zu einem Empfang eingeladen und es ist sicherlich einerseits der großen Loyalität von Kollegen und ehemaligen Studierenden geschuldet, dass fast alle blieben, um das Wiegenfest gemeinsam zu feiern, andererseits könnte der Wein von Ali Leyendecker (passenderweise Mediationswein genannt) einen Teil dazu beigetragen haben. Der Winzer demonstrierte ein anderes seiner Talente und verwandelte das Foyer des TZR in Bochum in eine Zaubershow. Die TeilnehmerInnen der 4. Konferenz für Systemdesign konnten anschließend im wahrsten Sinne des Wortes “verzaubert” den Heimweg antreten.

Als kleine Bemerkung zum Schluss: Der Überschuss des gesammelten Geschenkgeldes wurde an eine Bochumer Flüchtlingsorganisation gespendet. Vielen Dank für Ihre Spendenbereitschaft.

Wir freuen uns auf den nächsten Alumnitag an der Akademie der Ruhr-Universität.

Selina Schön

 

Artikel vom 09.10.2015

Mit Selbstmarketing die eigene Karriere vorantreiben: Die Akademie der Ruhr-Universität Bochum veranstaltet einen Vortrag zum Thema Ich-Marketing

„Eine Henne, die ein Ei legt, darf auch gackern“ – mit diesen Worten leitete gestern Marketingexperte Rolf Siepmann seinen Vortrag mit dem Titel „Marketing für M-ICH“ in der Bochumer Studentenkneipe Hardys ein. Rund 30 Teilnehmer folgten der Einladung der Akademie der Ruhr-Universität Bochum und erfuhren, wie sie durch geschickte Eigenwerbung ihre Karriere vorantreiben können.

Reine Arbeitserfolge reichen nicht aus, um die Karriereleiter empor zu klettern. Davon ist der ehemalige Marketingleiter des Coca-Cola-Konzerns, Rolf Siepmann, überzeugt. Die eigenen Leistungen muss jeder an der richtigen Stelle, z. B. beim Vorgesetzten, platzieren. Nur so kann er langfristig auf sich aufmerksam machen und sich für eine Beförderung qualifizieren. Dabei geht es laut Siepmann beim Eigenmarketing nicht darum, sich zu verkaufen, sondern darum, sich geschickt zu vermarkten. Und das darf derjenige, der Leistung bringt, auch tun. Genauso wie die Henne, die ein Ei legt, auch gackern darf.

Mit zahlreichen Beispielen aus seinem Berufsleben berichtete Rolf Siepmann, welche Fehler es im Berufsleben zu vermeiden gilt und welche Tipps sich jeder beispielsweise bei TV-Sternchen Daniela Katzenberger abschauen kann, um sich selbst als Marke zu etablieren.

„Dieser Vortrag war wie ein Spiegel, den man vorgehalten bekommt. Ich habe viel erfahren, wie ich mich bei Bewerbungsgesprächen von der Masse abheben kann“, erzählt Bundeswehroffizier und Teilnehmer am Zertifikatskurs „VDI-Vertriebsingenieur“ der Ruhr-Akademie, Alexander Gellermann.

Waltraud Reindl, Organisatorin der Veranstaltung und Studienleiterin an der Akademie der Ruhr-Universität Bochum ergänzt: „Zwar habe ich unbewusst bereits einige Eigenmarketingstrategien angewandt, dennoch werde auch ich mir die Tipps von Rolf Siepmann zu Herzen nehmen und in Zukunft an mir als Marke arbeiten.“

 

Artikel vom 01.10.2015

Vorlesung in entspannter Atmosphäre: Veranstaltung am 08.10.2015 zum Thema Selbstmarketing

Am 08.11.15 veranstaltet die Akademie der Ruhr-Universität eine Vorlesung zum Thema Selbstmarketing. Der Beginn ist um 19 Uhr im Hardys in Bochum.

Ob bei der Bewerbung, bei der Businesspräsentation oder beim Smalltalk beim Geschäftsempfang - über Erfolg oder Misserfolg im Beruf entscheiden nicht allein Fachkompetenz und Arbeitsleistung, sondern auch die sog. "soft skills" des persönlichen Auftretens und der geschickten Selbstvermarktung. In seiner Vorlesung über "Marketing für MICH" reflektiert Rolf Siepmann Notwendigkeiten und Möglichkeiten des Selbstmarketing und gibt Anregungen zur aktiven, positiven Imagepflege der Marke "Ich".

Rolf Siepmann arbeitet als freier Personal-Coach und Marketingberater und war zuvor für viele Jahre in leitender Verantwortung im Coca-Cola Konzern tätig.

Eingeladen sind alle Interessierten. Die Vorlesung findet im lockeren Rahmen bei Getränken und Snacks statt.

 

 

 

Artikel vom 21.09.2015

Mit Führungskräftetraining gegen den  Fachkräftemangel: Die Akademie der Ruhr-Universität Bochum startet zum zweiten Mal mit ihrem Traineeprogramm

Seit Jahren berichten die Medien über den Fachkräftemangel und dessen mögliche Folgen für die deutsche Wirtschaft. Zahlreiche Theorien haben Experten aus Politik und Wirtschaft seitdem aufgestellt, wie man diesem langfristig und effektiv begegnen kann. Die Akademie der Ruhr-Universität Bochum bietet mit ihrem Traineeprogramm für Nachwuchskräfte klein- und mittelständischen Unternehmen ein konkretes Angebot mit dem sie gegen den Fachkräftemangel vorgehen können. Nach einem erfolgreichen Auftakt im letzten Jahr startete die Akademie nun im Rahmen eines Kaminabends zum zweiten Mal mit ihrem Traineeprogramm.

Neben den zehn Teilnehmern des Programms und der wissenschaftlichen Leiterin, Prof. Uta Wilkens, nahmen auch die Vertreter der Unternehmen an der Veranstaltung teil. Dazu zählten Christian Teufel, Geschäftsbereichsleiter Zentrale Dienste der VIACTIV Krankenkasse, Markus Müller, Leiter des Geschäftsbereichs Abrechnungs- und Vertragsmanagement der VIACTIV Krankenkasse, Margret Zerres, Geschäftsführerin Caritas Mülheim an der Ruhr und Wibke Stahl, Personalverantwortliche der Stadtwerke Herne. Auch der Geschäftsführer des BO Marketing, Mario Schiefelbein, war vor Ort.

Für Großunternehmen ist eine Traineeausbildung ein fest verankertes Instrument der Personalentwicklung, um für Hochschulabsolventen attraktiv zu sein und somit langfristig Führungspositionen im Unternehmen zu besetzen. Klein- und mittelständische Unternehmen sind hier im Nachteil: Aufgrund der geringen Zahl der Nachwuchskandidaten steht der Aufwand nicht im Verhältnis zum Ergebnis. „Mit unserem Traineeprogramm helfen wir den Unternehmen diesen Wettbewerbsnachteil auszugleichen“, erklärt Armin Schulz, Geschäftsführer der Akademie der Ruhr-Universität Bochum. „Im Verbund mit Nachwuchskräften anderer Unternehmen vermitteln Dozenten ihnen in acht Modulen alle notwendigen Kompetenzen, die sie später als Führungskraft benötigen“, ergänzt Waltraud Reindl, Studienleiterin der Akademie.

Neben Kompetenzen in Projekt- sowie Zeit- und Selbstmanagement ist das vor allem ein fundiertes Wissen in Teamentwicklung und Personalführung. „Gerade für Unternehmen in Bochum und der Region bietet dieses Traineeprogramm eine gute Möglichkeit selbst aktiv für qualifizierten Nachwuchs in den Führungsetagen zu sorgen“, schließt Christian Teufel, Geschäftsbereichsleiter Zentrale Dienste der VIACTIV Krankenkasse.

Mehr zum Trainee-Programm

 

Artikel vom 14.09.2015

Die Akademie der Ruhr-Universität gratuliert drei neuen VDI-Vertriebsingenieuren

Am 11. September 2015 hat der Prüfungsworkshop des VDI Vertriebsingenieur-Zertifikatkurses  stattgefunden. Den Kurs haben die  3 Teilnehmer erfolgreich bestanden. Die drei Ingenieure starteten zu Beginn des Jahres 2015 mit der Weiterbildung  und dürfen sich nun offizielle „VDI-Vertriebsingenieur“ nennen. Dem vorangegangen war der Besuch von 6 3-tägigen Seminaren rund ums Thema Vertrieb für Ingenieure.  Weitere Teilnehmer des Kurses haben sich dafür entschieden statt der Prüfung eine Abschlussarbeit anzufertigen.  Waltraud Reindl, Programmmanagerin des Lehrgangs, freut sich über den gelungenen Abschluss dieses Durchgangs: „Ich gratuliere den Teilnehmern zu Ihrer großartigen Leistung beim Prüfungsworkshop und wünsche den weiteren Teilnehmern beim Erstellen der Abschlussarbeit viel Erfolg“.  Der nächste Durchlauf des Zertifikatkurses lief parallel zum vorherigen an, sodass der nächste Prüfungsworkshop schon absehbar ist.

 

Mehr zum VDI-Vertriebsingenieur-Zertifikatkurs

 

Zertifikatskurs Coaching für Fremdsprachenlerner startet am 5. November 2015

Sprachlern-Coaching ist eine prozess-, lösungs- und ressourcenorientierte Lernbegleitung. Dieser Zertifikatskurs richtet sich an Fremdsprachenlehrende im Erwachsenbildungsbereich, an fortgeschrittene Studierende fremdsprachendidaktischer Fächer, an aktive Sprachlernberater, an alle Interessierten aus affinen Arbeitsbereichen und Wissenschaftsdisziplinen, welche Ihre Handlungskompetenzen in Bezug auf die Unterstützung von Fremdsprachenlernern erweitern möchten. Der Zertifikatskurs schließt mit einem Zertifikat der Ruhr-Universität Bochum.

zum Zertifikatskurs

 

Artikel vom 23.10.2014

Pressebericht:

Am 23.10.2014 fand im Technologiezentrum Ruhr (TZR) auf dem Gelände der RUB eine Veranstaltung statt, die sich mit der demografischen Entwicklung, einem möglichen Fachkräftemangel und den daraus resultierenden Unternehmensperspektiven im Ruhrgebiet befasste. "Stärkung einer Region im Wandel", so der Titel des gutbesuchten Informationsabend, wurde von der Ratsfraktion der CDU Witten und der Mittelstandsvereinigung des Ennepe-Ruhr-Kreises initiiert. Die Fraktionsgeschäftsführerin der CDU-Fraktion Witten, Claudia Gah, und der Kreisvorsitzende der MIT-EN, Prof. Dr. Klemens Störtkuhl, waren sich darüber einig, den interessiert lauschenden Gästen interessante Vorträge mit anschließender Diskussion geboten zu haben. Als einen Kerninhalt der politischen Arbeit verstehen beide die Stärkung des Mittelstandes in der Region, um Unternehmen und somit den hier lebenden Menschen Perspektiven und dauerhaft Arbeitsplätze zu sichern und sie weiterhin wettbewerbsfähig zu machen.

So berichtete der Rektor der RUB, Prof. Dr. Dr. h. c. E. Weiler, über das Konzept der Ruhr-Universität über Kooperationen seiner Hochschule mit Unternehmen aus der Region als Wissenstransfer, auch um u.a. dem Fachkräftemangel zu begegnen. Im Anschluss daran folgte der Vortrag des Geschäftsführers der Karrierewerkstatt der DEW, Wolfgang Kowalczyk. Hierbei berichtete Kowalczyk aus der Praxis und somit für die anwesenden Gäste für die die Praxis. Am Ende der Veranstaltung konnte der stellvertretende Geschäftsführer der Akademie der RUB, die der berufsbegleitende Weiterbildungsträger der RUB ist, Dr. Tobias Schlauch, sowohl das Leistungsspektrum der Akademie kurz skizzieren (u.a. einen berufsbegleitenden promotionsberechtigten Masterstudiengang "Human Resource Management" oder zertifizierte Kurse zu den Themen "Coaching" oder "Mediation und Konfliktmanagement"), als auch das im Januar  startende Trainee-Programm für Nachwuchsführungskräfte in kleinen und mittelständischen Unternehmen vorstellen. Hierbei handelt es sich um einen berufsbegleitenden modularen Zertifikats-Kurs, der es ermöglicht Mitarbeitern und (angehenden) Führungskräften für Schlüsselqualifikationen im Unternehmen vorzubereiten und sie zu binden (mehr Infos unter www.akademie.rub.de). Somit begegnet man Fachkräftemangel aktiv durch Qualifizierung der eigenen Belegschaft. Im Anschluss der Veranstaltung fand ein reger Informationsaustausch statt.

Stärkung einer Region im Wandel

 

Artikel vom 19.02.2014

Unternehmen und ihre Mitbestimmungsvertreter sehen sich in den nächsten Jahren großen Herausforderungen gegenüber: Der demographische Wandel ist auf dem Vormarsch, unsere Gesellschaft wird immer älter. Hieraus ergibt sich eine Integration der alternden Arbeitnehmer in das aktive Arbeitsleben, ein sehr viel höheres Renteneintrittsalter und die Förderung von Gruppen wie Einwanderern, Frauen, Mitarbeitern ü-50 und Nachwuchskräften. Die Belastung der längeren Lebensarbeitszeit schlägt sich in Fehlzeiten und krankheitsbedingten Ausfällen nieder, viele Arbeitnehmer finden den Ausgleich zu ihrer Arbeitsstelle nicht. Mitbestimmungsvertreter haben in den vergangenen Jahren verstärkt auf aktives Gesundheitsmanagement in den Unternehmen gesetzt und können erste Erfolge in der Prävention von z.B. Bandscheibenvorfällen oder Burn Out verbuchen.

Welche Strategien führen zu einem sicheren und zufriedenstellenden Arbeitsumfeld? Wie kann die lange Gesundheit auch der älteren Fachkräfte sicher gestellt werden? Wie können Unternehmen ihre Mitarbeiter ausreichend fördern und unterstützen, damit ein gesundes und erfolgreiches Miteinander möglich ist? Weiterlesen...

 

Artikel vom 21.01.2014

Der Beruf des Mediators hat sich zunehmend in unserer Wirtschaftswelt etabliert. Konflikte entstehen überall, wo Menschen aufeinandertreffen und mit den Herausforderungen der Globalisierung, der Fusionen und dem Zeitalter der Weltkonzerne entstehen in der Arbeitswelt Konflikte, die einer Mediation bedürfen. Im Jahr 2014 startet bereits der dreizehnte Jahrgang des Weiterbildende Studiums „Mediation und Konfliktmanagement in Wirtschafts- und Arbeitswelt“ an der Akademie der Ruhr-Universität Bochum. Über 300 Alumni wenden ihre erworbene Kenntnisse in der Berufspraxis an und profitieren auch im Privaten von der absolvierten wissenschaftlichen Weiterbildung. Weiterlesen...

 

Artikel vom 07.07.2013

Arbeitsbesprechungen sind die Drehscheiben für den Arbeitserfolg, und tatsächlich dreht sich dort nicht selten alles im Kreis:

Hin- und Herspringen zwischen den Tagesordnungspunkten, ins Abseits führende Spontaneinfälle und Vorbeireden am Thema, Endlosdiskussionen über die Sinnhaftigkeit von Zielen, angemessene Prioritätensetzung, fehlende zeitliche Ressourcen, angemessene Methoden und Arbeitsmittel sowie Probleme, die der Arbeitsausführung im Wege stehen und vieles mehr.

Die professionell geleitete Arbeitsbesprechung fördert das Erkennen von Zielsetzungen, Informationstransfer, Kooperation und Synergie, zielorientierte Problemlösung und Konsens, effiziente Arbeitsplanung, Überprüfbarkeit und Nachhaltigkeit von Arbeitsergebnissen durch Visualisierung. Störungen können erkannt und behoben werden.

 

Artikel vom 30.05.2013

Die Aktivitäten des Lehrgangs orientieren sich an dem Leitbild Menschen verstehen – Technik vermitteln – Erfolge erzielen. Für die TeilnehmerInnen bedeutet dies, die methodisch fundierte Ausbildung entlang eines breiten Kanons von Themen. Ziel ist es, nachhaltig den Erfolg für sich selbst und das eigene Unternehmen zu sichern.

Dabei legen die Dozenten besonderen Wert darauf, das methodische Wissen durch den Transfer in Problemstellungen der Praxis nachhaltig zu verankern. Menschen werden in den Mittelpunkt gestellt. Erreicht wird dies durch die frühzeitige Berücksichtigung der spezifischen, arbeitspraktischen Problemstellungen der TeilnehmerInnen schon bei der Anmeldung zum Lehrgang.

Herausfordernd ist dabei besonders die Tatsache, dass der Vertrieb nicht nur mit einer Person sondern oftmals mit komplexen Organisationen verhandelt. Das gilt sowohl für die Kundenseite als auch für das eigene Unternehmen. Hier die Interessen der beiden Partner zu berücksichtigen darf als Kernaufgabe des Vertriebsingenieurs betrachtet werden.

Solide determiniert sind die Inhalte des Lehrgangs in der VDI Richtlinie 4501 „Berufsfeld Technischer Vertrieb - Eignungsprofil und Kompetenzen von Vertriebsingenieuren“. Mit dieser Richtlinie haben die Vertriebsexperten des VDI zum ersten Mal eine Beschreibung der Tätigkeiten und Wissensbereiche von Vertriebsingenieuren vorgenommen und unterstützen damit deren fundierte sowie erfolgreiche Ausbildung.

 

Artikel vom 02.05.2013

Der erste gemeinsame Masterstudiengang Accounting and Auditing der Ruhr-Universität Bochum und der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster startet im Mai 2013, der gradlinig zum Wirtschaftsprüfungsexamen führt und zugleich die Anrechnung von erbrachten Prüfungsleistungen im Berufsexamen ermöglicht. Die Zielsetzung des Masterstudiengangs liegt in einer hochqualifizierten, wissenschaftlichen Ausbildung zukünftiger Wirtschaftsprüferinnen und Wirtschaftsprüfer, welche auf einem ersten berufsqualifizierenden wirtschafts- oder rechtswissenschaftlichem Studium aufbaut. 

 

Artikel vom 15.12.2013

Erfolgreicher Abschluss des 2. Jahr­gangs des Master­studien­gangs HRM

Ende November war es wieder soweit: 23 Absolventen des berufsbegleitenden Masterstudiengangs Human Resource Management erhielten im Rahmen der Akademischen Feier ihre Masterurkunden vom Dekan der Fakultät für Psychologie Prof. Dr. Heinrich Wottawa und der Vorsitzenden des Prüfungsausschusses des Masterstudiengangs Prof. Dr. Gabriele Elke überreicht. Damit hat bereits der zweite Jahrgang dieses Masterstudium erfolgreich nach 4 Semestern mit dem Titel „Master of Arts Human Resource Management“ abgeschlossen.

Die Absolventen kommen aus den Personalabteilungen von unterschiedlichen Unternehmen, Institutionen und Behörden und haben sich zwei Jahre lang intensiv in den wichtigsten Themen des modernen Personalmanagements weitergebildet. Ihre, während der Präsenzphasen in interaktiven Vorlesungen, Workshops und Seminaren erworbenen Kompetenzen, konnten sie bereits während des Studiums in Projektarbeiten in die Praxis umsetzen. Die erfolgreichen Masterarbeiten der Absolventen dienen vielen der Unternehmen als Ausgangsbasis für die weitere Optimierung ihres Personalmanagements. Davon konnten sich sowohlAbsolventen als auch Dozenten in einem abschließenden Kolloquium überzeugen.

 

Artikel vom 25.03.2013

Ein volles Haus bescherte uns die erste Kon­ferenz „System­design“ am 22. Februar 2013. In Kooperation mit der Gesell­schaft für System­design e.V. lud die Akademie der Ruhr Universität zu Fach­vorträgen nam­hafter Größen wie etwa Kurt Faller und  Dr. Klaus Doppler und anschließen­der Diskussion ein. Wie implemen­tiere ich ein Konflikt­management im Unter­nehmen? Welche Beispiele gibt es für erfolg­reiche und ambi­tionierte Konzerne auf dem Gebiet? Benötigen Führungs­kräfte besondere Mediations­techniken? In parallelen Sessions beschäftig­ten sich die ca. 100 Teilnehmer aus ganz Deutsch­land mit Praxis­beispielen aus der Wirtschaft, kamen mit Fach­kräften ins Gespräch und konnten Ideen für ihre eigene Situ­ation mit nach Hause nehmen. Nach diesem sehr erfolg­reichen Start wünschen wir der Gesell­schaft für System­design viel Glück für die zweite Kon­ferenz, die im nächsten Jahr in Frank­furt statt­finden wird.

 

Artikel vom 20.03.2013

Abschluss des zweiten Jahrgangs "Innovation durch Mitbestimmung"

Innovation durch Mitbestimmung voranbringen – Diesem Thema hat sich der zweite Jahrgang des Studiums „Innovation durch Mitbestimmung“ verschrieben. Das Studium – in Kooperation mit dem DGD Bildungswerk und der gemeinsamen Arbeitsstelle RUB / IG Metall – bietet Betriebsräten die Möglichkeit sich mithilfe einer einzigartigen Kombination von Wirtschaft und Wissenschaft in zahlreichen Gebieten weiterzubilden.

Die AbsolventInnen erhielten Einblicke in arbeitsrechtliche und betriebswirtschaftliche Fragestellungen und konnten ihre Softskills in Bezug auf Führungsstile, Innovationen und Verhandlungsführung ausbauen. Jeder kennt die Vorzüge eines guten Netzwerkes; im Laufe des Studiums entwickelte sich ein enger Gruppenzusammenhalt, dem wir mit einem Alumnitag Rechnung tragen werden. Kaminabende mit Gästen aus Wirtschaft und Wissenschaft und eine beeindruckende Werksbesichtigung im Stahlwerk von Thyssen Krupp Steel in Bochum schweißten die Teilnehmer noch enger zusammen.

Trotz einiger Vorbehalte gegenüber der akademischen Welt konnten wir Bedenken und Ängste schnell zerstreuen und insbesondere der Kontakt mit der Welt der Studenten in der Mensa und während einer Uni-Vorlesung sorgten für Begeisterung. Es freut uns, dass viele unserer Absolventen Geschmack am Lernen gefunden haben und sich auch ein längerfristiges Studium vorstellen können. Dank der Arbeit der letzten zwölf Monate wissen sie nun besser, wie sie Innovationen im Betrieb vorantreiben können und welche Möglichkeiten der Weiterbildung ihnen weiterhin offen stehen. Wir wünschen euch viel Erfolg und freuen uns auf den Alumnitag!

 

18.03.2013 (Wirtschaftsblatt)

Trainee-Programm für KMU

 

Bei Großunternehmen sind sie weit verbreitet, für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) meist nicht praktizierbar: Trainee-Programme für den Führungsnachwuchs. Die Akademie der Ruhr-Universität hilft jetzt, diesen Wettbewerbsnachteil auszugleichen.

 

Intensivtraining im Verbund lautet das neue Angebot der Bochumer an kleine und mittelständische Unternehmen der Region. „KMU können in der Regel keine eigenen Trainee-Programme durchführen, weil die zeitlichen Kapazitäten der eigenen Personaler meist ohnehin ausgelastet sind und sich der Aufwand wegen der geringen Zahl ihrer Nachwuchskandidaten nicht lohnt“, konstatiert Armin Schulz, Geschäftsführer der Akademie. Die Qualifizierung im Verbund eröffne kleineren Betrieben deshalb eine wertvolle Alternative, um dennoch von einer effizienten und professionellen Vermittlung wesentlicher Führungsqualitäten profitieren zu können. „Eine systematische Personalentwicklung hat immer auch eine Signalwirkung. Unternehmen, die hier aktiv sind, werden auf dem Personalmarkt viel positiver wahrgenommen“, weiß Schulz, angeregt durch die Erfolge, die ein Zusammenschluss bayerischer Firmen seit Jahren für sich verbuchen kann.

 

Personalentwicklung im Verbund

 

„Die Unternehmen können sich unserer langjährigen Erfahrung und Kompetenz im Bereich der Weiterbildung bedienen“, offeriert der Akademieleiter. In Kooperation mit der Ruhr-Universität und dem Institut für Arbeitswissenschaft (IAW) vermitteln wissenschaftliche Dozenten und routinierte Praktiker Managementfähigkeiten in den Bereichen Teamentwicklung, Präsentation, Projekt- und Zeitmanagement, Personalführung, interkulturelle Kommunikation sowie Vertrieb und Marketing. Für eine optimale Projektgröße mit 10 bis 15 Trainees bedarf es fünf bis sieben Unternehmen einer Größenordnung von etwa 50 bis 2.000 Mitarbeitern, die jeweils zwei oder drei Führungsnachwuchskräfte in das Programm entsenden. Teilnehmen können akademische wie nicht-akademische Aufstiegskandidaten sowie Hochschulabsolventen, die ihr „Training-on-the-Job“ bereits absolviert haben. Die gemeinsamen Schulungen finden von Donnerstag bis Samstag reihum in den beteiligten Firmen statt. Das auf ein Jahr angelegte Projekt beinhaltet 20 Seminartage, ergänzt durch zwei Projekt-arbeiten. In der betrieblichen Praxis durchlaufen die Mitarbeiter in dieser Zeit bis zu drei Abteilungen.

 

Mitarbeiter binden – Synergien entwickeln

 

„Optimal wäre ein fester Kreis von Unternehmen, die jedes Jahr Kandidaten mit diesem Programm fördern“, wünscht sich Schulz. Das sei jedoch kein Muss und werde im Einzelfall geprüft. „In einem festen Kreis können Firmen über Jahre hinweg ein einheitliches Qualitätsniveau erzielen, das Verlässlichkeit und Kompetenz bietet, Teamarbeit fördert und zu einer gemeinsamen Sprache der Mitarbeiter führt. Langfri-stig wird so eine systematische Personalentwicklung erreicht“, ist sich Schulz sicher. Der Austausch der Teilnehmer untereinander führe zudem zu neuen Netzwerken, regionaler Bindung und im besten Falle zu Freundschaften: „Je nach Intensität kooperiert der Verbund auch in anderen Bereichen, wodurch sogar Synergien im operativen Geschäft, beim Wareneinkauf oder der Distribution entstehen können.“ Auch deshalb achte man bei der Akademie der Ruhr-Universität sorgfältig darauf, dass die Unternehmen gut zueinander passen. Armin Schulz: „Zu allen Detailfragen beraten wir natürlich ausführlich. Gerne auch im Unternehmen.“

 

 

Studie vom 11.03.2013

Wie anerkannt ist ein berufsbegleitendes Studium bei Arbeitgebern?

 
Sich neben dem Beruf akademisch weiterzubilden, liegt im Trend. Die Teilnehmerzahlen berufsbegleitender Studiengänge steigen seit Jahren kontinuierlich an. Aber obwohl akkreditierte Bachelor- und Master-Studiengänge, egal ob sie im berufsbegleitenden oder Vollzeitmodus erlangt wurden, formal natürlich gleichgestellt sind, fragen sich viele Studieninteressenten, wie dieser Studienabschluss wohl von Arbeitgebern gesehen wird. Ist ein berufsbegleitender Studienabschluss genauso anerkannt wie ein Bachelor oder Master, der im Vollzeitstudium erworben wurde? Oder trauen Unternehmen den berufsbegleitenden Studiengängen weniger zu?

 

Milan Klesper, ehemaliger Studienberater und Gründer des Info-Portals www.Studieren-Berufsbegleitend, erhält monatlich mehrere Anfragen zu diesem Thema. Um endlich eine fundierte Antwort geben zu können, wurde nun zusammen mit Studenten der Hochschule Fresenius eine Studie durchgeführt. Das positive Ergebnis für alle berufsbegleitend Studierenden: Ein Teilzeitstudium, egal ob Fern- oder Abendstudium, wird von Unternehmensverantwortlichen mindestens so anerkannt wie ein Vollzeitstudium.

Ergebnisse im Detail:
Für berufsbegleitende Studierende mit Sorge um Anerkennung Ihres Studienabschlusses gibt es mehrere positive Erkenntnisse:

 
1.) Sie werden nicht benachteiligt: Für Unternehmen macht es kaum einen Unterschied, ob der akademische Grad im Vollzeit- oder Teilzeitstudium erlangt wurde. Eine Benachteiligung gibt es also nicht. Vielmehr würden sich Firmenvertreter, wenn Sie eine Wahl treffen müssten, eher für einen Bewerber mit berufsbegleitendem, als mit „normalem“ Vollzeit-Studienabschluss (17% gegenüber 4%) entscheiden. Ein Grund hierfür liegt sicherlich auch an den zugeschriebenen Eigenschaften:
2.) Soft Skills und Erfahrungen werden positiv bewertet: Wer neben einem Beruf noch erfolgreich ein Studium absolviert, dem sind Eigenschaften wie Zeitmanagement, Durchhaltevermögen, Leistungsbereitschaft und Zielstrebigkeit nicht von der Hand zu weisen. Das wird von Unternehmensverantwortlichen sehr geschätzt, denn diese Soft Skills sind natürlich auch im Berufsalltag wichtig.
3.) Ihr Studium wird als sinnvolle Alternative angesehen: Ein berufsbegleitendes Studium ist für Berufstätige eine zielführende Möglichkeit, sich weiterzubilden und auf neue Karrierestufen vorzubereiten. 94% der Firmenvertreter sind davon überzeugt. Dies zeigt, dass die nebenberufliche Weiterbildung mittels akademischer Studiengänge kein unbekanntes Randgebiet ist.

 
Die Studie:
Im Auftrag von Studieren-Berufsbegleitend.de haben Studierende der Hochschule Fresenius im Zeitraum September 2012 bis Januar 2013 einen Online-Fragebogen entwickelt, rund 1.690 zufällig ausgewählte Unternehmen verschiedener Branchen und Größen befragt und die Ergebnisse wissenschaftlich ausgewertet. Zu dem Studierendenteam zählen Katharina Budik, Christine Cremerius, Chantal Lipp, Sebastian Lorenz, Kathrin Teichmann und Patrizia Thamm. Wissenschaftlich begleitet wurde die Studie von Barbara Lier, Leiterin der Wissenschaftlichen Mitarbeiter, sowie Timo Förster, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule Fresenius.

 

Artikel vom 06.02.2013

 

Konferenz Systemdesign

Die neu gegründete Gesellschaft für System­design lädt zur "1. Konferenz Systemdesign" ein, die am 22.02.2013 an der Ruhr-Universität stattfindet. Die Konferenz bietet ein Forum, um das Zusammen­wirken von Mediation und Organisations­entwicklung zu reflektieren und die aus dem "Systemdesigning" in den USA gewonnenen Erfahrungen unter europäischen Bedingungen weiterzuentwickeln.

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Artikel vom 06.02.2013

Bildung als Chance

Ein Kernziel der Gründung der Ruhr-Universität war es, in dem vorher universitäts­freien Ruhrgebiet auch Menschen jenseits des klassi­schen Bildungs-Bürgertums den Zugang zur univer­sitären Bildung zu erleich­tern. Dabei war auch die Anwen­dung des wissen­schaft­lich fundierten Wissens stets ein konzeptuel­ler Schwerpunkt. Inzwischen hat unsere Univer­sität eine hohe Anziehungs­kraft für leistungs­willige Studieren­de aus ganz Deutsch­land und weit darüber hinaus erreicht. Wir blieben aber stets der Verbin­dung von theore­tisch fundiertem Wissen mit konkret gestalten­der Handlungs­kompetenz verbunden, in beson­derem Maße gilt dies für unsere Weiter­bildungs­angebote."

Prof. Dr. Heinrich Wottawa